Petrus steigt aus…

[vc_row][vc_column width=”2/3″ offset=”vc_col-md-offset-2″ class=”section-text”][vc_column_text]Matthäus 14, 22-33
Petrus und die anderen Jünger steigen am Abend in ein Boot und setzen zur Überquerung des Sees an. Doch die Überfahrt ist unheimlich. In der Dunkelheit jener stürmischen Nacht kämpfen sie gemeinsam gegen das Unwetter an. Plötzlich sehen sie jemanden auf sich zukommen! Sie erschrecken und schreien vor Angst. Es ist Jesus. Er beruhigt sie, indem er sich zu erkennen gibt. Auf dem Wasser gehend kommt er auf sie zu. Petrus, impulsiv und tollkühn, will etwas für seinen Herrn wagen. Er möchte ihm entgegenlaufen, auf dem Wasser gehen, wie sein Herr. Auf seine Bitte erwidert Jesus: KOMM!
Ein zentraler Moment in dieser Begebenheit, spannungsgeladen! Was wird Petrus tun? Wie wird er reagieren?

Petrus hat drei Möglichkeiten:
1. Er geht nicht.
Rein menschlich gesehen, wie es so schön heißt, könnte man ihm daraus keinen Vorwurf machen. Petrus war Fischer. Selbstverständlich wusste er aus eigener Erfahrung, dass kein Mensch auf dem Wasser gehen kann. Dies widerspräche der Logik sämtlicher Naturgesetze.
Er geht nicht – und hat Jesus nicht erlebt!
2. Er jubelt.
Petrus bemerkt, dass Jesus sich nähert, wendet sich seinen Freunden zu und verkündet, dass Jesus auf dem Wasser gehen könne. Alle staunen. Wow – was für einen Jesus wir doch haben! Der kann alles! Lauthals stellen sie sich vor, was Jesus an weiteren atemberaubenden Taten vollbringen könnte. Als die Euphorie nachlässt, bitten sie Jesus, zu ihnen ins Boot zu steigen, um keine Zeit zu verlieren. Sie haben sich gefreut – doch sie haben Jesus nicht erlebt!
3. Er steigt aus.
Ohne ein Wort zu verlieren, steigt Petrus aus dem Boot. Er setzt einen Fuß auf das Wasser – und die Wasseroberfläche hält. Dann zieht er den zweiten Fuß nach – und das Wasser trägt ihn noch immer. Nach einigen Schritten wird ihm klar: er kann auf dem Wasser gehen! Er glaubt Jesus und erlebt ihn!

Aussteigen ist ein Wagnis. Aussteigen hat mit Risiko zu tun. Aussteigen heißt, Jesu Worten Glauben zu schenken, auch wenn sie unseren menschlichen Erfahrungen widersprechen.
Petrus geht also auf dem Wasser und realisiert, dass er etwas Unmögliches vollbringt. Plötzlich jedoch ist sein Blick nicht mehr vertrauensvoll auf Jesus, sondern furchtsam auf den Wind gerichtet. Er beginnt zu zweifeln – und zu sinken. Von Panik ergriffen, ruft er nach seinem Herrn. Jesus ist sofort da. Er hält ihn, und gemeinsam gehen sie zurück zum Boot.
Wer kennt das alles nicht – Unsicherheit, Zweifel, Panik. Doch gerade in den Stürmen unseres Lebens dürfen wir wissen, dass Jesus da ist, und nicht nur das, wir dürfen wissen, wie hoch die Wellen auch schlagen, Jesus steht immer noch über ihnen. Er kann auf dem Wasser gehen. Die Jünger im Boot erkennen, wer Jesus ist: Gottes Sohn! Sie haben Jesus erlebt – und haben verstanden, wer Er ist.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=”1/2″ offset=”vc_col-md-offset-2 vc_col-sm-offset-0″][vc_column_text]Ich lade Sie ein, den Ausstieg zu wagen und Jesus zu erleben.
Für manchen mag dies bedeuten, die Koffer zu packen und in die Mission zu gehen. Für andere, Missionare aktiv zu unterstützen. Wieder andere ergreifen die Initiative und erzählen ihren Arbeitskollegen und Nachbarn von Jesus und geben das Evangelium weiter.
Steigen Sie aus dem Boot, wenn Jesus Sie ruft. Vertrauen Sie Ihm und erleben Sie Ihn![/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=”1/6″ offset=”vc_col-lg-offset-0 vc_col-md-offset-0 vc_col-sm-offset-4 vc_col-xs-offset-4 vc_col-xs-4″][rs_image_block align=”align-center” image=”5247″][vc_column_text align=”center” class=”h6″]

Gerhard Friesen
Leiter Öffentlichkeitsarbeit

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